28.02.13 –
Am 3. März 1943 wird Wedel von einem schweren Bombenangriff getroffen. 37 Menschen sterben. Um daran zu erinnern und zu mahnen, dass nie wieder Krieg von deutschem Boden ausgeht, sind in der Stadt mehrere Gedenkfeierlichkeiten geplant.
Neonazis planen, diese friedlichen Veranstaltungen für ihre Zwecke zu missbrauchen und am 2. März in Wedel „gegen Bombenterror auf deutschem Boden“ zu marschieren. Um das zu verhindern, rufen alle Landtagsabgeordneten des Kreises Pinneberg dazu auf, den Rechtsradikalen keinen Platz in Wedel zu gewähren. Die Sozialdemokraten Kai Vogel (Pinneberg) und Beate Raudies (Elmshorn), die Christdemokraten Barbara Ostmeier (Hetlingen) und Peter Lehnert (Bilsen), die Grünen Ines Strehlau (Halstenbek) und Eka von Kalben (Borstel-Hohenraden) unterstützen damit die Aktionen des Arbeitskreises der Stadt Wedel gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit.
Das breite antifaschistische Bündnis hat in Wedel geplant, am Sonnabend, 2. März, den ganzen Tag über in Wedel phantasievoll gegen braunen Terror und Menschenhass zu demonstrieren. Für 12 Uhr ist eine zentrale Kundgebung vor dem Rathaus geplant. In dem gemeinsamen Aufruf der Landtagsabgeordneten heißt es: „Wir zeigen Gesicht gegen Rechtsextremismus – Wedel bleibt weltoffen“. Die Kommune mit ihren 32.000 Einwohnern war 1990 für ihre ausdauernd friedliche und interkulturelle Arbeit mit dem Titel „weltoffene Gemeinde“ ausgezeichnet worden – das soll für alle Zukunft gelten.
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Bericht aus Hebron – unsere GRÜNEN Mitglieder Michael und Sabine Friedrich aus Wedel waren letztes Jahr für drei Monate in Hebron (Palästina) als „Protective Presence“ für „Youth Against Settlements“ und Issa Amro (Träger des Alternativen Nobelpreises). Michael und Sabine berichten aus eigenem Erleben und anhand selbst gemachter Fotos und Filme von der Situation in der abgeriegelten Stadt Hebron. Stadtteilzentrum Mittendrin, Start 19 Uhr.
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