Umweltsenator Kerstan: Weniger Kohleeinsatz im HKW Wedel 2022

Die Kohlekraftwerke Wedel und Tiefstack (Hamburg) sollen weniger Kohle verbrennen (-20% in 2021) – so lautete die Selbstverpflichtung aus Hamburg mit festen Blick auf die zu ereichenden Klimaziele. Aber dieses Ziel verfehlten die Hamburger Energiewerke in 2021 leider deutlich, es wurde sogar mehr Kohle verbrannt und damit auch mehr klimaschädliches Gas ausgestoßen. Unsere Ortsvorsitzende blieb am Thema dran, forderte Umsetzung der Kohlereduktion im HKW Wedel und erfragte auch, wie es mit der Umsetzung des Landtagsbeschlusses zur Sommerreduktion in Wedel steht. Jetzt gab es dazu übergreifende Gespräche. In einer gemeinsamen Grünen Konferenz mit u.a. Jens Kerstan (Umweltsenator HH), Eka von Kalben (Fraktionsvorsitzende SH), Tobias Goldschmidt (Staatssekretär Umweltministerium), Jennifer Jasberg (Fraktionsvorsitzende HH), Dagmar Süß (Fraktionsvorsitzende Wedel), Petra Kärgel (Ortsvorsitzende Wedel) und Nadine Mai (Kreistagsabgeordnete, Direktkandidatin Wedel).

Neben einem guten Austausch lässt sich auch das Ergebnis sehen – Danke an alle! Der Umweltsenator sagte uns eine Überarbeitung des Konzeptes zur Kohleeinsparung im HKW Wedel und Tiefstack (Hamburg) zu, damit die Einhaltung der Selbstverpflichtung in 2022 und folgenden Jahren (ab 2023 mindestens -30% Kohleeinsatz) sicher läuft. Der Kohleeinsatz im Kraftwerk Wedel soll  von 475 000 auf 325 000 Tonnen und der Kohlendioxidausstoß von 1,13 Mio. Tonnen auf mindesten 800 000 Tonnen sinken. Dazu beitragen wir auch die Errichtung der Power-to-Heat-Anlage am Kraftwerk, die überschüssigen Windstrom ab der Heizperiode 2022/23 in grüne Fernwärme umwandeln wird.
Zusätzlich versprach Jens Kerstan eine enge Einbindung in die Entwicklung des Energiestandortes Wedel, wenn das HKW Wedel in 2025 endgültig vom Netz geht.

Der #kohlestopp in Wedel ist ein Kernziel der Energiewende in Schleswig Holstein. Für die Anwohnerinnen und Anwohner sind auch die Partikelregen aus dem Kraftwerk eine enorme Belastung. In den nächsten Jahren soll der Fernwärmeanteil aus Kohle in Hamburg auf 0 Prozent sinken. Aktuell läuft laut Jens Kerstan die Entwicklung des EnergieparkHafen ganz nach Plan, um die Wärmewende einzuläuten. Der Umbau der Wärmeversorgung auf eneuerbare Energien in Hamburg ist ein Meilenstein und Vorbild, auf dem Weg zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels.

Für eine signifikante Reduktion in 2022 und einen Neuanfang ab 2025 werden wir GRÜNE Kreis PinnebergBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein und GRÜNE Hamburg weiterhin eng zusammenarbeiten. Die Zukunft der Wärme und Stromerzeugung in Wedel wird konsequent klimaneutral und sozial gerecht gestaltet werden!

Wir BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben das Know How und den Willen, die Veränderung zu gestalten.

#ltwsh2022#ltwsh22#ltwsh#gruenwirkt#elbmarsch#zukunftgestalten#kreispinneberg#wahlkreis23#klimaschutz#climatejustice

Petra Kärgel, Ortsvorsitzende 15.01.2022



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