Notunterkunft für Flüchtlinge an der Feldstraße

Im Gespräch mit einem Anwohner
Im Gespräch mit einem Anwohner
Besuch der Planungsgruppe Friedenscup
Besuch der Planungsgruppe Friedenscup

Die Position einiger Anwohner könnt ihr hier einsehen: gruenanlage-wedel-feldstrasse.de

Die Position der Grünen ist hier:

Ende letzten Jahres wurde das Areal an der Feldstraße/Rudolf – Breitscheid - Str. von fast allen Fraktionen zum Standort mit der höchsten Priorität für eine Notunterkunft gewählt. (Da mehrere Unterkünfte benötigt werden, ist zusätzlich auch der Standort Steinberg 8 vorgesehen, dessen Realisierung aber mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.)

 

Auch wir als Grüne unterstützen diese Wahl, weil der Standort Feldstraße die folgenden Kriterien am ehesten erfüllt:

 

  • Es muss sich um ein städtisches unbebautes oder zumindest unbewohntes Grundstück handeln.

 

  • Das Grundstück muss von der Größe geeignet sein, d.h. es muss ausreichend Platz bieten.

 

  • Behördengänge und Einkäufe sollten auf kurzen Wegen durchführbar sein.

 

  • Für Familien mit Kindern muss die Schule gut erreichbar sein.

 

  • Der Bau der Unterkunft muss möglichst schnell durchführbar sein.

            (Dies wäre laut Verwaltung hier gewährleistet, da kein neuer

            Bebauungsplan aufgestellt werden müsste)

 

  • Die Kosten beim Bau und im Unterhalt müssen sich im üblichen Rahmen halten.

 

  • Es darf keine Ghettobildung stattfinden, d.h. eine Konzentration mehrerer Not/Obdachlosenunterkünfte an einem Standort behindert die Integration und ist aus sozialen Gründen unerwünscht.

 

  • Im Fall des Standortes Feldstr. könnte die Kirche bei der Integrationsarbeit unterstützend tätig sein.

 

Es muss klar gesagt werden, dass es bei der stark eingeschränkten Auswahl an städtischen Grundstücken keinen Standort gibt, der völlig ohne Nachteile wäre. Um welche (bautechnischen) Nachteile es sich in diesem Fall wirklich handelt, und wie viele Bäume beispielsweise wirklich entfernt werden müssten, wird derzeit von der Verwaltung ohnehin noch abschließend geprüft.

Fakt ist, dass wir uns als Grüne nicht daran beteiligen werden, traumatisierte Kriegsflüchtlinge an den Stadtrand zu verbannen, sondern dass wir im Gegenteil versuchen werden, gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration zu schaffen.

 

Unterstützen Sie uns dabei, denn ganz Wedel würden davon profitieren !

Wedel, 18,04.2015

 

V.i.S.d.P.G.

Rainer Hagendorf

Bündnis 90/Grüne Wedel

Vorstand und Fraktion



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