JA zum Frauenhaus in Wedel

Es gibt in Deutschland zu wenig Frauenhäuser. Das hat die EU festgestellt.

Es gibt im Kreis Pinneberg zu wenig Frauenhäuser. Das haben die EU und das internationale Netzwerk WAVE (Woman Against Violence Europe) festgestellt.

Es gibt im Hamburger Umland zu wenig Frauenhäuser. Das haben die EU, WAVE und leider auch viele Frauen in Not festgestellt.

Was würde passieren, wenn die Pläne von Minister Schmalfuß umgesetzt und das Wedeler Frauenhaus geschlossen würde? Dann wäre Schluss mit Präventions- und Rehabilitations-Maßnahmen. Dann wäre Schluss mit Beratung und Betreuung traumatisierter Kinder und Frauen. Dann würden hilfesuchende Frauen an dann noch wenigere Häuser im Kreis Pinneberg, in Hamburg und in ganz Schleswig-Holstein geschickt werden müssen.

Sagt NEIN zu den unausgegohrenen Plänen von (Noch-) Minister Schmalfuß. Sammelt Unterschriften

Beteiligung der Stadtwerke am Kohlekraftwerk Brunsbüttel

Die Fraktionsvorsitzende im Wedeler Rat, Dr. Valierie Wilms hat sich in der Sitzung vom 17. Juni mit einem Beitrag zu diesem differenzierten und schwierigen Thema zu Wort gemeldet.
Lesen Sie hier ihre Rede

NEIN zu CCS - Nicht in Wedel und nicht anderswo!

Zeitbombe CCS
Zeitbombe CCS

CCS (Carbon Dioxide Capture and Storage), auf deutsch CO2-Abscheidung und -Speicherung, ist die Abscheidung von Kohlendioxid (CO2) insbesondere aus Verbrennungs-Abgasen sowie dessen Injektion und behälterlose Lagerung in tiefen unterirdischen Gesteinsschichten auf unbegrenzte Zeit (Sequestrierung). Durch die Deponierung soll weniger CO2 in die Atmosphäre gelangen, denn dort wirkt es als
Treibhausgas. CO2-Emissionen sind die Hauptursache der globalen Erwärmung. Das Hauptanwendungsgebiet soll die klimaschonende Nutzung fossiler Rohstoffe bei der
Stromerzeugung in Kraftwerken werden. Momentan befindet sich die CO2-Abscheidung und -Speicherung noch im Entwicklungsstadium.
(Quelle: Wikipedia) 

Die bisher größte Deponie für Kohlendioxid scheint leck zu sein. Das Lager befindet sich in Saskatchewan. Die Landwirte Cameron und Jane Kerr wohnen beim CCS-Versuchsfeld in das seit 10 Jahren CO2 in den Boden gepumpt wird. Sie berichten, dass ihnen zum ersten Mal im Jahr 2005 ein ungewöhnlich hohes Algenwachstum aufgefallen sei. Danach fanden sie immer wieder tote Katzen, Ziegen und Hasen, außerdem seien Stellen aufgetreten an denen austretendes Grundwasser durch enthaltene Gasblasen sprudelte.  Die Consulting-Firma Petro-Find Geochem ließ die Vorfälle untersuchen. Nach den Ergebnissen weist der Boden eine ungewöhnlich hohe CO2-Konzentration auf und das Isotopenmuster weist Übereinstimmung mit Proben aus der Deponie auf.
(Quelle: HeiseOnline)

Da fragen sich die Wedeler Grünen: Was soll das? Möchte die Bundesregierung ein weiteres unlösbares Endlager-Problem schaffen? Oder sollen den Energie-Konzernen (in Wedel: Vattenfall) ein "Argument" geliefert werden, die technisch veralteten Anlagen weiter laufen zu lassen? 

Wir sagen: Geld, Forschung und Innovation generiert bei regenerativen Energieträgern langfrsitig höhere Erträge und sichert die Zukunft für uns alle!  

Interessante Infos zu CCS findet man im Greenpeace-Flyer 5 Argumente gegen CCS

Valerie Wilms will sich zukünftig auf ihre Arbeit als Bundestagsabgeordnete konzentrieren.

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Gedenken an und für die Menschen in Japan

Japan in Not

Das Entsetzen über die furchtbaren Katastrophen in Japan, zuerst das wohl stärkste Erdbeben, dann ein fürchterlicher Zunami und nun auch noch die erschreckenden Nachrichten aus dem AKW Fukushima, mischt sich mit der Gewissheit, dass die zivile Nutzung der Kernenergie eine Technik ist, die nicht beherrschbar ist - und es auch nie sein wird.

Um den zahllosen Opfern -Toten, Verletzten und Strahlenkranken- zu gedenken, treffen sich am Montag um 18 Uhr Menschen auf dem Wedeler Rathausplatz. Diese Menschen verzichten ganz bewuss auf parteipolitische und andere farbige Fahnen und Banner. Mitgefühl zeigen die Menschen mit rein-weißen Fahnen, Schals, Stirnbändern, Kleidung.

Weiß ist in Fernost die Farbe der Trauer. Weiß soll hier in Wedel die Farbe eines Partei- und Interessengruppen übergreifenden Zeichens sein:
Ein Zeichen für "Tabula Rasa", für das Aufschlagen einer neuen Seite, für das bedingungs- und vorbhaltloses gemeinsame Nachdenken.

Hintergrundinformationen der Grünen Bundestagsfraktion

Aktion Deutschland hilft

Fackeln auf dem Deich (29.01.2011)

Foto: Andrea Stange

Neujahrsempfang am 16. Januar 2011

Gut 30 Menschen hatten sich im historischen Reepschlägerhaus eingefunden, um bei Sekt oder Selters das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und die Aufgaben des neuen Jahres schon einmal in Augenschein zu nehmen. Bürgermeister Niels Schmidt überbrachte Grüße von Stadtpräsidentin Sabine Lüchau sowie CDU-Stadtverbands-Chef Ulrich Kloevekorn, die zeitgleich ihren Neujahrsempfang begingen.

Michael Koehn, Vorstandssprecher des Ortsverbandes ging in seiner kurzen Eingangsrede weniger auf konkrete Projekte ein, sondern bat "politische Mit- und Widerstreiter", manchmal einen Schritt zurück zu treten, um Aufgaben mit etwas Abstand betrachten zu können. Es nütze allen eher, wenn man bei den Aufgabenstellungen mehr das langfristige und nachhaltige Gemeinwohl im Blick habe, als die kurzfristigen Partikularinteressen einzelner. Für eine Gesellschaft sei es nicht besonders hilfreich, wenn Prozesse nach lange dauernden Planungen und vielen Gesprächen -oft mit erheblicher Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern- kurz nach der Entscheidung von bis dahin oft wenig bis gar nicht interessierten "Wutbürgern" zu Fall gebracht würden. Koehn stellte sich die Frage, ob denn heute überhaupt noch Projekte wie z. B. der Pariser Eifelturm verwirklicht werden könnten. "Ich glaube, gerade die Lokalpolitik bietet nicht in erster Linie zu wenig Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung, sondern es scheint mir oft die Möglichkeit oder das Interesse der Menschen zu fehlen, sich auf das langwierige 'Geschäft' einer Entscheidung im Sinne aller in einer Gemeinde einzulassen", so Koehn als Resümee.

Dr. Valerie Wilms (MdB) regte in einem kurzen Statement dazu an, sich über das Schweizer Model der direkteren Demokratie zu informieren, wies aber darauf hin, dass auch diese Model von den Bürgern intensive und langfristige Mitarbeit verlange.

Der Vormittag verging mit Gesprächen, die auch um die zukünftige Aufgabenverteilung in Parteiorganisation und Fraktion kreisten. Die Grünen haben -ebenso wie wohl alle Parteien und viele Organisationen- mit einem Zuviel an Aufgaben und einem eher Zuwenig an "Wo-Man-Power" zu kämpfen.

URL:https://www.gruene-wedel.de/archiv/2011/